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So schaffst du es weniger zu rauchen

Viele Menschen würden zunächst gerne weniger rauchen, bevor sie komplett mit dem Rauchen aufhören. Die Gründe dafür sind vielfältig:

Manche wollen ihrem Körper etwas Gutes tun, andere möchten das gesparte Geldlieber in andere Dinge investieren. Welche Gründe du auch immer hast: führe dir vor Augen, dass jede Zigarette, die du sparst, ein echter Gewinn für dein Wohlbefinden ist.

Weniger rauchen: Vorteile vom kontrollierten Rauchen

Weniger rauchen reduziert langfristig dein Verlangen nach Nikotin und ermöglicht es dir, rauchfreie Tage einzulegen. Bei wichtigen Veranstaltungen wie deiner Hochzeit oder bei längeren Reisen musst du nicht andauernd auf die Uhr schauen, wann du das nächste Mal eine Zigarettenpause einlegen kannst. Wenn dich dann doch mal das Verlangen packt, reicht meist eine Zigarette, damit du für die nächsten Stunden entspannter bist.

Wie wirkt sich weniger rauchen auf deinen Körper aus?

Auch wenn du durch weniger rauchen nicht die körperliche Fitness eines Nichtrauchers erreichen kannst, wird sich deine Gesundheit spürbar bessern, wenn du deine Nikotinzufuhr verringerst. Mal abgesehen von einem geringeren Krebsrisiko, verschwinden auch die extremen Beschwerden wie dein Raucherhusten.

Weniger rauchen mit fünf einfachen Tipps

Wenn man nicht weiß wie, kann weniger rauchen ähnlich schwierig sein wie ein kompletter Rauchstopp. Aus diesem Grund erhältst du nun fünf Tipps / Schritte, wie du es als Raucher schaffst, weniger zu rauchen.

Weniger rauchen Schritt 1: Führe ein Tagebuch

Um deinen Tabak-Konsum zu reduzieren, musst du zunächst deinen aktuellen Verbrauch kennen. Hierzu schreibst du akribisch genau auf, wie viele Zigaretten du am Tag rauchst.

Damit du nicht schummelst und von vorneherein mehr rauchst als sonst, um deinen Ausgangspunkt zu verbessern, empfiehlt es sich, die verbleibenden Zigaretten am Ende des Tages zu zählen, anstatt jede Zigarette einzeln aufzuschreiben.

Weniger rauchen Schritt 2: Setze dir ein Limit

Sobald du weißt, wie viel du täglich rauchst, gilt es, die Anzahl an Zigaretten zu reduzieren. Experimentiere ein wenig, mit welcher Reduktion du dich am wohlsten fühlst. Du solltest nicht zu niedrig ansetzen, aber auch nicht zu viel wollen und dein Projekt frühzeitig abbrechen müssen. Du solltest deinen Konsum alle paar Wochen um maximal ein Drittel reduzieren, um deinen Körper nicht zu sehr unter Stress zu setzen.

Weniger rauchen Schritt 3: Teile dir deine Zigaretten ein

Um dich auch wirklich an deine festgelegte Anzahl an Zigaretten pro Tag zu halten, solltest du dir einen Plan machen, wann du tagsüber eine Raucherpause einlegst. Du kannst einen sehr genauen Plan ausarbeiten oder dir die Zigaretten in bestimmte Blöcke einteilen. Egal, wie du es letztlich angehst: Indem du deine Zigaretten über den Tag verteilst, läufst du keine Gefahr am Ende des Tages auf Entzug zu sein, weil du dein Limit bereits erreicht hast.

Weniger rauchen Schritt 4: Wechsle die Marke

Wenn du bisher Zigaretten mit hohem Nikotinanteil geraucht hast, kannst du deine Nikotinzufuhr ganz einfach verringern, indem du auf eine Marke umsteigst, die weniger Nikotin enthält.

So nimmst du weniger Nikotin auf, ohne das Gefühl zu haben, weniger rauchen zu müssen.

Du kannst auch versuchen, dich an eine E-Zigarette zu gewöhnen. Hier hast du die Möglichkeit, den Nikotingehalt Stück für Stück zu verringern.

Weniger rauchen Schritt 5: Such dir Ersatzhandlungen

Die meisten Menschen rauchen aus reiner Gewohnheit und Langeweile. Wenn du dir jedoch von Anfang an eine Ersatzhandlung aussuchst, kannst du die Zeit bis zur nächsten Zigarette fast mühelos überbrücken. Teste Nikotinkaugummis oder halte stets ein Notizblock bei dir, um deine Finger zu beschäftigen und dich schriftlich daran zu erinnern, warum du jetzt in diesem Moment nicht zur Zigarette greifen willst.

Dauerhaft kontrolliertes Rauchen: Geht das überhaupt?

Ob du dauerhaft kontrolliert rauchen kannst, hängt von individuellen Faktoren ab. Ein Gelegenheitsraucher hat es einfacher, seinen Nikotinkonsum zu reduzieren, während Kettenraucher auf Hilfsmittel wie Nikotinpflaster zurückgreifen müssen, um die ersten Wochen zu überstehen. Wenn du weniger rauchen willst, solltest du wissen, welcher Rauchertyp du bist, um deine Schwächen zu erkennen und aktiv etwas gegen sie zu tun.

Der Genießer:

Dieser Rauchertyp verbindet die Zigarette mit genussvollen Situationen. Diese Raucher sind auf der ständigen Suche nach Genuss, welchen sie sich durch eine Zigarette erhoffen.

Da das Rauchen eher eine Zwangshandlung ist, bleibt der wahre Genuss aus. Ein Raucher sollte sich also Gedanken machen, welche Dinge er tatsächlich genießt und die Zigarette durch diese ersetzen.

Der Rastlose:

Der rastlose Rauchertyp kämpft mit der Zigarette gegen seine innere Unruhe an, verstärkt sie dadurch in den meisten Fällen jedoch. Wahre Ruhe erfährt der rastlose Raucher erst, wenn er sich eine geeignete Ersatzhandlung angewöhnt.

Ob Lesen, Zeichnen, Meditation oder Bewegung – all diese Tätigkeiten lenken ihn nicht nur ab, sie erfüllen auch seinen Wunsch nach innerer Ruhe.

Der Vorsichtige:

Diesem Rauchertyp sind die abschätzigen Blicke der Nichtraucher durchaus bewusst. Aus diesem Grund raucht er selten in der Öffentlichkeit und hat, wenn doch, ein schlechtes Gewissen. Vorsichtige Raucher haben die größten Erfolgschancen weniger zu rauchen, da sie häufiger Entwöhnungsversuche starten und sich eher Hilfe suchen. Ersatzhandlungen sind bei diesem Typ besonders wirksam.

Der Kettenraucher:

Diesem extremen Rauchertyp ist sein ungesunder Lebensstil häufig bewusst. Getreu dem Motto „Ganz oder gar nicht“ fällt diesem Typ der endgültige Rauchstopp leichter als seinen Konsum zu reduzieren.

Möchte er es dennoch versuchen, sollte er sich mit herausfordernden Aktivitäten wie Extremsportarten oder körperlich harter Arbeit von seiner Sucht ablenken.

Fazit: Weniger rauchen oder ganz aufhören?

Ob es eine gute Idee ist, erst einmal weniger zu rauchen, anstatt komplett mit dem Rauchen aufzuhören, hängt von deinen bisherigen Gewohnheiten ab. Manchen Kettenrauchern fällt es leichter einen Schlussstrich zu ziehen. Anderen fehlt dafür schlicht die Selbstdisziplin. Weniger zu rauchen lohnt sich in jedem Fall, da bereits ein paar Zigaretten weniger am Tag zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.

 

Quellen:

https://www.kontrolliertes-rauchen.de/kontrolliertes-rauchen/de/2/2/programm/erster_schritt.aspx

https://de.wikihow.com/Weniger-rauchen

http://www.rauchfrei.de/weniger-rauchen.htm

https://www.justbesmokefree.de/weniger-rauchen/tipps-zum-weniger-rauchen

https://www.n-tv.de/wissen/Schon-eine-Zigarette-am-Tag-schadet-article20252912.html


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